08.08.2009

Anreise und Reykjavik

Um 11:05 gings mit dem Flieger von Düsseldorf nach Island.

Ich hatte ja vorher schon im Internet gegoogelt, mit welcher Maschine wir fliegen (nix Airbus oder Boing, sondern Canadair Regional Jet 900) und war sehr gespannt auf das Teil. Es gingen nur 86 Leute rein.

In Keflavik angekommen, wurden wir gleich am Flughafen von unserer Reiseleiterin Florence begrüßt. Nachdem auch der Hamburger Flieger gelandet war, fuhren wir mit dem Bus ca. 45 Minuten nach Reykjavik zu unserem 1. Camp.

Der Campingplatz lag mitten in Reykjavik. Es reihte sich Zelt an Zelt.

Der Bereich von Wikinger (dem Reiseveranstalter) war auf einer eigenen Wiese. Dort standen unsere Zelte, so wie das Gemeinschafts- und das Küchenzelt. So ähnlich sahen dann all unsere Zeltstätten auf der Reise aus.

Ich teilte mir mein Zelt mit einer Münchnerin.

 

Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung, da noch nicht alle Teilnehmer der Rundreise da waren. Wir bekamen von Florence einen Stadtplan und ein paar Infos was man so machen kann.

Meine Zeltgenossin, ein Hamburger und ich machten uns dann auf den Weg, um Reykjavik zu erkunden.

Bei bestem Wetter (ich hatte abends einen leichten Sonnenbrand im Gesicht) gingen wir an der Uferpromenade in die Innenstadt.

Dort war der Bär los, die jährliche Gayparade war fast zu Ende, die letzte Band spielte noch. Entsprechend waren diverse  Leute gekleidet. 

Außerdem lag im Hafen die Krusenstern, ein russisches Viermaster Segelschulschiff. Die Matrosen liefen in Scharen herum.

Das ganze Treiben erinnerte ein bißchen an verkaufsoffene Sonntage in deutschen Kleinstädten, weil es auch keine Fußgängerzone gibt, sondern alles auf der Strasse rumlief.

 

Wir gingen auf der Haupteinkaufsstrasse Richtung Hallgimskirkja.

Die Kirche war aber größtenteils in ein Baugerüst eingepackt. Wir besichtigten sie von innen und stiegen den Turm hoch, um die Aussicht zu genießen.

Dann bummelten wir noch ein bißchen in den Seitenstrassen rum, bestaunten die bunten Wellblechhäuser, den Flohmarkt im alten Zollhaus und gingen schon mal in einen Souvenirladen, um zu gucken, was wir uns in 2 Wochen als Andenken mitnehmen können.

Nach dem die Sonne weg war, wurde es merklich kühler und wir kehrten in ein winziges Café ein. Außer uns Dreien hätten noch 3 andere Leute Platz gehabt.

Am Abend trafen wir uns dann mit allen Anderen in einem Fischrestaurant (die heutige Verpflegung war noch nicht im Reisepreis inbegriffen).

Wie schon den ganzen Nachmittag über waren wir auch hier über die Preise erstaunt. Es heißt ja immer, Island sei so teuer. Aber wegen des Börsencrashs und der Pleite des Staates Island ist die isländische Krone dermaßen abgestürzt, daß es nun für uns sehr günstig ist. Sprich es sind fast deutsche Preisverhältnisse, teilweise so gar noch günstiger.

Anschließend ging es mit dem Linienbus zum Campingplatz zurück.

Es war 22 Uhr und noch immer taghell draußen. So richtig dunkel wurde es auch in der Nacht nicht.

 

 

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